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Manfred Chobot
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Manfred Chobot, Aussprache Kobot (* 3. Mai 1947 in Wiencite-ref-0-1-0[1]) ist ein Ăśsterreichischer Schriftsteller.
Contents
⢠Leben
⢠Werk
⢠Lyrik / Prosa
⢠Kabarett
⢠Fernsehen
⢠Tonträger
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben
Manfred Chobots Eltern hatten in Wien einen LebensmittelgroĂhandel am Yppenmarkt. In seiner Jugend war Chobot als Schwimmer erfolgreich, unter anderem Staatsjugendmeister 1965cite-ref-1-2-0[2] Ăźber 200 m Delphin. Seine sportlichen Erfahrungen fanden Eingang in den Gedichtband Sportgedichte (1989).
Er studierte zunächst Kulturtechnik und Wasserwirtschaft,cite-ref-0-1-1[1] brach das Studium jedoch abcite-ref-1-2-1[2] und wurde 1972 freier Mitarbeiter des ORFcite-ref-3-3-0[3] (u. a. Musikbox, Feature-Redaktion, Radiokolleg,cite-ref-3-3-1[3] ex libris,cite-ref-1-2-2[2] die Donauwelle). HÜrspiele verfasste er zudem fßr Radio Bremen, den Hessischen Rundfunk, den Sßddeutschen Rundfunk und die italienische RAI.cite-ref-3-3-2[3]
Von 1971 bis 1975 war er Mitglied im Arbeitskreis Üsterreichischer Literaturproduzenten. Erste BuchverÜffentlichungen erfolgten in der Edition Literaturproduzenten im Verlag Jugend & Volk (mit Marie-ThÊrèse Kerschbaumer und Thomas Losch). In der Wiener Literaturszene ergaben sich Bekanntschaften mit Kßnstlern wie zum Beispiel Elfriede Jelinek, Friederike MayrÜcker, Ernst Jandl, Elfriede Gerstl und Peter Henisch.cite-ref-1-2-3[2] Chobot war Mitbegrßnder der Literaturzeitschrift astma, die aufgrund von Problemen mit den BehÜrden nach sechs Ausgaben eingestellt wurde.cite-ref-4[4] Es kam zu einer Geldstrafe, weil astma kein eingetragener Verein war, sowie zu einer Anklage wegen angeblicher Pornographie eines Gedichts.cite-ref-2-5-0[5]
Mit Dagmar Chobot grĂźndete er 1971 die Galerie Yppen, die später in Galerie Chobot umbenannt wurde und 1984 in die Domgasse Ăźbersiedelte.cite-ref-3-3-3[3] Mehrere Fotoausstellungen hatte Chobot mit eigenen BildGedichten (u. a. 2002 Literaturhaus Wien, 2006 niederĂśsterreichische Landesbibliothek, St. PĂślten, 2010 Literaturhaus Mattersburg, 2011 Kulturzentrum BĂZ Minden, Deutschland).
Chobot war von 1977 bis 1982 Redakteur der Zeitschrift neue wege des Theaters der Jugend,cite-ref-1-2-4[2] fĂźr die er auch Rezensionen von Schallplatten verfasste. Von Alois Vogel Ăźbernahm er 1991 die Reihe Lyrik aus Ăsterreich im Verlag Grasl (Baden bei Wien); er war Herausgeber der Bände 51 bis 100, bis der Verlag 2004 die Reihe einstellte. Auch war er langjähriger Mitarbeiter als Buchrezensent bei der Zeitschrift Buchkultur.
Chobot engagierte sich 1982 in der Initiative âKĂźnstler fĂźr den Friedenâ. Mit Rolf Schwendter und anderen war er 1990 MitbegrĂźnder des âErstes Wiener Lesetheater und Zweites Stegreiftheaterâ. Von 1984 bis 2005 war er Herausgeber des jährlich erscheinenden Flugblatts zum âTag der Lyrikâ, das vom Literaturkreis Podium initiiert und in hoher Auflage gratis verteilt bzw. an Schulen versandt wurde. Von Jänner 1994 bis April 2005 fungierte er als Obmann des Literaturkreises âPodiumâ.
Zwischen 1995 und 2002 hielt sich Chobot regelmäĂig fĂźr längere Zeit auf Hawaii (Maui) auf. In der Folge entstanden drei BĂźcher Maui fängt die Sonne â Mythen aus Hawaii (2001), Aloha â Briefe aus Hawaii (2008) und HawaiĘťi â Mythen und GĂśtter (2022).
Chobot ist Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung, der Kogge und des Literaturkreises Podium.
Umfangreiche Teile seines Vorlasses werden seit 2009 im Literaturarchiv der Ăsterreichischen Nationalbibliothekcite-ref-6[6] aufbewahrt.
Seit 1968 ist Chobot mit der Galeristin Dagmar Chobot verheiratet.cite-ref-2-5-1[5]
Werk
In seinen Bßchern behandelt Chobot vor allem Themen peripherer Kulturwahrnehmung. Die Beschäftigung mit Dialektliteratur, biographischen Fiktionen, Alltagsliteratur und Essayismus in Randlagen markieren wesentliche Positionen der Üsterreichischen Gegenwartsliteratur seit 1970.
Auszeichnungen (Auswahl)
⢠1974: Arbeitsstipendium der Gemeinde Wien
⢠1978: Arbeitsstipendium fßr Literatur der Gemeinde Wien
⢠1979: Dramatikerstipendium des Bundesministeriums fßr Unterricht und Kunst
⢠1979: Stipendium zur Produktion von Fernsehspielen des Bundesministerium fßr Unterricht und Kunst
⢠1979: Arbeitsstipendium fßr Literatur des Landes NiederÜsterreich
⢠1982: Arbeitsstipendium fßr Literatur der Gemeinde Wien
⢠1982: Dramatikerstipendium des Bundesministeriums fßr Unterricht und Kunst
⢠1986: Staatsstipendium des Bundesministeriums fßr Unterricht, Kunst und Sport
⢠1989: Buchprämie fßr Sportgedichte des Bundesministeriums fßr Unterricht, Kunst und Sport
⢠1991: Buchprämie fßr Ich dich und du mich auch des Bundesministeriums fßr Unterricht, Kunst und Sport
⢠2006: Literaturpreis des Landes Burgenland
⢠2007: Projektstipendium des Bundesministeriums fßr Unterricht, Kunst und Kultur
⢠2017: Kathak Literary Award (Dhaka, Bangladesch)
⢠2019: Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wiencite-ref-3-3-4[3]
⢠2022: Preisträger der Burgenland-Stiftung Theodor Kery
Publikationen (Auswahl)
Lyrik / Prosa
⢠Neue Autoren I. (mit Marie-ThÊrèse Kerschbaumer und Thomas Losch), Edition Literaturproduzenten, Verlag Jugend und Volk, Wien 1972, ISBN 3-7141-6674-2.
⢠projekte. Illustrierte Prosa. Mit Collagen des Autors. Maro Verlag, Gersthofen/Augsburg 1973, ISBN 3-87512-019-1.
⢠Waunst in Wean. Dialektgedichte. Mit grafischen Beigaben von Peter Sengl und einem Nachwort von Manfred Bosch. Relief-Verlag, Mßnchen 1978, ISBN 3-921688-98-1.
⢠.Der Gruftspion. Prosa. Mit Grafiken von Karl Anton Fleck. Januskopf Autorenreihe, Wiener Neustadt 1978.
⢠49 getrennte Eintragungen. 49 Texte von Manfred Chobot, 49 Originalradierungen von Felix Waske. Auflage 49 Exemplare, Bßttenpapier, mit Originaldruckplatte im Einband, Halbledereinband. Wien 1980.
⢠reform-projekte. Satirische Kurztexte. Mit einem Vorwort von Wendelin Schmidt-Dengler und einer Grafik von Paul Flora. Frischfleisch und LÜwenmaul, Neue Literatur 3/80, Wien 1980.
⢠Krokodile haben keine Tränen. Gedichte (= Lyrik aus Ăsterreich, Band 34) Verlag G. Grasl, Baden bei Wien 1985. ISBN 3-85098-165-7.
⢠Spreng-Sätze. Satiren und Gegen-Sätze. Mit Grafiken von Ernst Zdrahal und einem Nachwort von Peter Henisch. Weilburg-Verlag, Wiener Neustadt 1987, ISBN 3-900100-62-4.
⢠Chobot-Lesebuch. Mit Grafiken von Franz Schwarzinger. Frischfleisch und LÜwenmaul, Wien 1987.
⢠Sportgedichte. Mit Illustrationen von Eric Neunteufel. Herbstpresse, Wien 1989, ISBN 978-3-900476-28-1.
⢠Ich dich und du mich auch. Liebesgedichte (= Lyrik aus Ăsterreich, Band 50). Verlag G. Grasl, Baden bei Wien 1990, ISBN 3-85098-194-0.
⢠Dorfgeschichten. Prosa. Mit Fotos von Manfred Horvath. Bibliothek der Provinz, Weitra 1992, ISBN 3-900878-84-6.
⢠Ziegelschupfen oder die GenĂźĂliche MĂźhe der Bewegung. Erzählung. Bibliothek der Provinz, Weitra 1994, ISBN 978-3-85252-031-5.
⢠Die Enge der Nähe. Erzählungen. Merbod-Verlag, Wiener Neustadt 1994, ISBN 3-900844-29-1.
⢠Der Hof. Text-Fotobuch mit JindĹich Ĺ treit. Bibliothek der Provinz, Weitra 1995, ISBN 978-3-85252-067-4.
⢠Der ertrunkene Fisch. Erzählungen. Mit einem Vorwort von Wendelin Schmidt-Dengler. Bibliothek der Provinz, Weitra 1996, ISBN 978-3-85252-125-1.
⢠ansichtskarten. statt/stadt-bilder. Gedichte. Mit Fotos des Autors. Literaturedition NiederÜsterreich, St. PÜlten 1997, ISBN 978-3-901117-31-2.
⢠Stadtgeschichten. Erzählungen. Mit Fotos von Manfred Horvath. Bibliothek der Provinz, Weitra 1999, ISBN 3-85252-287-0.
⢠rĂśmische elegien â 69 und 6 ein/stellungen zur liebe. Gedichte. Mit einem Nachwort von Jeanne Benay, Universität Metz. Deuticke, Wien 2000, ISBN 3-216-30431-0.
⢠Kumm haam in mei Gossn. Dialektgedichte. Bibliothek der Provinz, Weitra 2000, ISBN 978-3-85252-341-5.
⢠Maui fängt die Sonne. Mythen aus Hawaii. Deuticke, Wien 2001, ISBN 3-216-30574-0.
⢠Reisegeschichten. Erzählungen. Bibliothek der Provinz, Weitra 2003, ISBN 3-85252-527-6.
⢠Der Wiener Brunnenmarkt. Foto-Textbuch. Fotos Petra Rainer. Holzhausen Verlag, Wien 2003, ISBN 3-85493-078-X.
⢠nach dirdort. Gedichte und BildGedichte. (Fotos des Autors). Literaturedition NiederÜsterreich, St. PÜlten 2005, ISBN 978-3-901117-78-7.
⢠sólo volar es mås hermoso / nur fliegen ist schÜner. Poemas/Gedichte. Cuadros/Bilder Helga Cmelka. art&print, Reihe Confusibombus, Brunn am Gebirge 2005.
⢠Wolfgang MĂźller-Funk, Karin Zogmayer: Chobot bleibt. Porträt â Bilder und Texte. Bibliothek der Provinz, Weitra 2007, ISBN 978-3-85252-790-1.
⢠Die Ernte der Stachelbeeren. Text-Clips. Illustrationen von Regina Hadraba. Edition Thurnhof (oxohyph 53), Horn 2007, ISBN 3-900678-88-X.
⢠Die Erinnerung preisgeben / abandoning the memory. Gedichte/Poems. Bilder/Pictures Helga Cmelka. art&print, Reihe Confusibombus, Brunn am Gebirge 2007.
⢠Ausgewählte Gedichte. Podium-Porträt 29. Verlag Podium, Wien 2007, ISBN 978-3-902054-49-4.
⢠Aloha! Briefe aus Hawaii. Sonderzahl Verlag, Wien 2008, ISBN 978-3-85449-289-4.
⢠Blinder Passagier nach Petersburg. Essays und Interviews. edition lex liszt 12, Oberwart 2009, ISBN 978-3-901757-90-7.
⢠Schwarze Lava / Lava noire. Gedichte, deutsch und franzÜsisch, illustriert von Henri Michaux. Art & Print, Brunn am Gebirge 2009.
⢠Reise nach Unterkralowitz. Roman. Limbus Verlag, Hohenems 2009, ISBN 978-3-902534-29-3.
⢠Versuch den Blitz einzufangen. Roman. Limbus Verlag, Innsbruck 2011, ISBN 978-3-902534-51-4.
⢠Der Tag beginnt in der Nacht. Eine Erzählung in Träumen. Sonderzahl Verlag, Wien 2011, ISBN 978-3-85449-346-4.
⢠Der Wiener Brunnenmarkt oder wie man in der eigenen Stadt verreist. Fotos von Petra Rainer. Metroverlag, Wien 2012, ISBN 978-3-99300-079-0.
⢠Lebenslänglich Wichtelgasse. Erkundungen aus Wien. LÜcker Verlag, Wien 2012, ISBN 978-3-85409-633-7.
⢠gefallen gefällt. Gedichte. Edition Art Science, St. Wolfgang 2012, ISBN 978-3-902864-08-6.
⢠Mich piekst ein Ameisenbär. Weltgeschichten. LÜcker Verlag, Wien 2013, ISBN 978-3-85409-688-7.
⢠StraĂen des vergänglichen Ruhms. Dichter auf dem Wiener Stadtplan (mit Beppo Beyerl). LĂścker Verlag, Wien 2014, ISBN 978-3-85409-709-9.
⢠Die Briefe der Hausmeisterin Leopoldine Kolecek. Illustrationen von Alfred Hrdlicka. LÜcker Verlag, Wien 2015, ISBN 978-3-85409-772-3.
⢠Das Killer-Phantom. 36 Mini-Krimis. LÜcker Verlag, Wien 2015, ISBN 978-3-85409-768-6.
⢠Doktor Mord. 52 Mini-Krimis. LÜcker Verlag, Wien 2015, ISBN 978-3-85409-749-5.
⢠LibĹŻstka sĂ libuke (gefallen gefällt). Gedichte in tschechischer Ăbersetzung (PĹeklad) Tereza SemotamovĂĄ. VÄtrnĂŠ mlĂ˝ny, BrĂźnn 2015, ISBN 978-80-7443-121-0.
⢠Franz â Eine Karriere. 13 Erzählungen. Mit einem Vorwort von Ulf Birbaumer. LĂścker Verlag, Wien 2017, ISBN 978-3-85409-846-1.
⢠nur fliegen ist schÜner. Ausgewählte Gedichte, Hg. und mit einem Vorwort von Beppo Beyerl. LÜcker Verlag, Wien 2017, ISBN 978-3-85409-847-8.
⢠Gedichte von Manfred Chobot. Deutsch / Bangla. Ăbersetzung ins Bangla von Aminur Rahman. Adorn Books, Dhaka 2017, ISBN 978-984-20-0526-8.
⢠In 116 Tagen um die Welt. Ein Logbuch. LÜcker Verlag, Wien 2019, ISBN 978-3-85409-953-6.
⢠Das Hortschie-Tier und die Lurex-Frau. Hyper-Texte. Mit Zeichnungen von Walter SchmÜgner. edition lex liszt 12, Oberwart 2022, ISBN 978-3-99016-217-0.
⢠HawaiĘťi â Mythen und GĂśtter. Wieser Verlag, Klagenfurt/Celovec 2022, ISBN 978-3-99029-497-0.
Kinder- und Jugendliteratur
⢠Atlantis â Staat der Kinder. Kinderbuch. Neuer Breitschopf Verlag, Wien 1992, ISBN 3-7004-0174-4
⢠Florian Floh. Kinderbuch. Illustrationen von Ernst Zdrahal. edition lex liszt 12, Oberwart 2014, ISBN 978-3-99016-069-5
Herausgeberschaft
⢠mit Jochen Gerz, Rolf NĂśrtemann: Endlich was Neues. Jahrbuch fĂźr neue Dichtung. Dokumentation eines literarischen Prozesses. edition endlich was neues, GieĂen 1972, ISBN 3-87998-804-8.
⢠Reibflächenmultiple. Alfred Hrdlicka und die Ăffentlichkeit. Dokumentation. Galerie Yppen, Wien 1977.
⢠mit Hans Haid, Bernhard C. BĂźnker: Cara Compagna â Liebe Kollegin. Lieder aus SĂźdtirol. Internationales Dialektinstitut (IDI-TON 4), Wien 1980.
⢠Mitâm Schmäh. Liederbuch. Mit Illustrationen von Tone Fink. davids-drucke (Singbare Texte 3), GĂśttingen 1980, ISBN 3-921860-09-1.
⢠mit Edith Kneifl, Margit Niederhuber, Axel Schanda, Rainer WÜlzl: Friedensmarsch der 70.000. Dokumentation. LÜcker Verlag, Wien 1982, ISBN 3-85409-048-X.
⢠mit Bernhard C. BĂźnker: Dialekt-Anthologie 1970â1980. Internationales Dialektinstitut, Wien 1982, ISBN 3-900357-03-X.
⢠mit Hubert Christian Ehalt, Gero Fischer: Das Wiener Donaubuch. Wien, Edition S, Wien 1987, ISBN 3-7046-0085-7.
⢠mit Gerald Jatzek: Schmäh ohne. Satire und Humor aus 100 Jahren. Fotos von Peter Dressler. Verlag Jugend und Volk, Wien 1987, ISBN 3-224-16631-2.
⢠mit Hubert Christian Ehalt, Rolf Schwendter: Essen und Trinken. Kulturjahrbuch Nr. 7. Verlag fßr Gesellschaftskritik, Wien 1988, ISBN 3-900351-93-7.
⢠mit Gerald Jatzek: Erleichterung beim Zungezeigen. Lyrik gegen den Frust. Jugend & Volk, Wien 1989, ISBN 3-224-11446-0.
⢠mit Sylvia Unterrader: Mord vor Ort. Kriminalgeschichten. Illustrationen von Ernst Zdrahal. Verlag fßr Gesellschaftskritik, Wien 1994, ISBN 3-85115-195-X.
⢠Lyrik aus Ăsterreich. Band 51â100. Grasl, Baden bei Wien 1991â2004.
⢠Auslese. Gedichte aus 100 Bänden Lyrik aus Ăsterreich. Grasl, Baden bei Wien 2004, ISBN 3-85098-273-4.
⢠Karl Anton Fleck. hinter jedem gesicht verbirgt sich gott. Gedichte, Kochrezepte, Filmmontagen. Galerie Chobot und edition art&print, Brunn am Gebirge 2005.
⢠Genie & Arschloch. Licht- und Schattenseiten berßhmter PersÜnlichkeiten. Molden Verlag, Wien 2009, ISBN 978-3-85485-234-6.
⢠mit Charlotte Ueckert: Der Jaguar im Spiegel. Eine Kogge Anthologie. Pop Verlag, Ludwigsburg 2010, ISBN 978-3-937139-93-7.
⢠mit Dieter Bandhauer: Die Wunderwelt, durch die ich schwebte. Literarische Träume. Sonderzahl Verlag, Wien 2011, ISBN 978-3-85449-356-3.
⢠mit Gerald Jatzek: Schmäh ohne, aber echt, Wiener Satire und Humor aus 100 Jahren. Edition Mokka, Wien 2011, ISBN 978-3-902693-27-3.
⢠mit Gerald Jatzek: Ăber den Umgang mit Wienern. Wiener Satire. Edition Mokka, Wien 2012, ISBN 978-3-902693-34-1.
⢠mit Beppo Beyerl, Gerald Jatzek: Der Hund ist tot. Grätzelgeschichten aus 24 Wiener Bezirken. LÜcker Verlag, Wien 2012, ISBN 978-3-85409-617-7.
⢠Bernhard C. Bßnker: Wos ibableibt. Dialektgedichte. Herausgegeben und mit Begleittexten von Manfred Chobot und Axel Karner. Verlag Johannes Heyn, Klagenfurt/Celovec 2018, ISBN 978-3-7084-0620-6.
⢠Bernhard C. Bßnker: Olle im Doaf. Erzählungen, Satiren und Gedichte. Herausgegeben von Manfred Chobot und Axel Karner. Verlag Johannes Heyn, Klagenfurt/Celovec 2020, ISBN 978-3-7084-0645-9.
Kabarett
Fernsehen
⢠SchÜner Wohnen in Wien. Gemeinsam mit Peter Henisch, Gustav Ernst, Werner Bodingbauer. Regie: C. Rainer Ecke, ORF FS2 1972.
⢠Evropa jedna bĂĄseĹ (Europa as one poem). Chobot spricht Ăźber ein Gedicht, Deutsch mit tschechischen Untertiteln. Regie: Ladislav CmĂral, Tschechisches Fernsehen, 2012.cite-ref-7[7]
Porträts und Interviews
⢠GĂźnter Unger: Porträt Manfred Chobot. ORF 2, Ă-Bild, 1994.
⢠Eva Hillinger: Ausgezeichneter Schriftsteller Manfred Chobot. ORF 2, Burgenland heute, 5. Januar 2007.
⢠Feri Tschank interviewt Manfred Chobot. BKF, Kultur pur, 2007.
⢠Thomas Rottenberg spricht mit Manfred Chobot ßber seinen SMS-Roman Der Bart ist ab. Servus TV, LiteraTOUR, 2011.
Beiträge und Mitwirkung
⢠Ferdinand Karl: Honolulu-Walzer, BRalpha, 2004.
⢠Monica Ladurner Ăźber das Ăsterreich-Festival in Guadalajara, Mexiko: Sachertorte und Tequila. 3sat, 2005.
⢠Ferdinand Karl: Kunst und Kultur in Hawaii. BRalpha, 2009.
HĂśrspiele und Features
⢠a day in a life. O-Ton-KurzhĂśrspiel. Regie: Alfred Treiber, ORF Ă1, Beispiele, 28. Januar 1972.
⢠Partygesellschaft. HĂśrspiel. Regie: Hans Rochelt, ORF Ă1, 27. August 1974.
⢠Interviews kurz vor der Hinrichtung. Sechs KurzhÜrspiele (mit Rolf NÜrtemann). HR 3, Funk fßr Fans, 1974.
⢠Sonntag nach der Messâ. O-Ton-HĂśrspiel (mit Roswitha Hamadani). ORF Ă1, 18. November 1975.
⢠Living Street. O-Ton-HĂśrspiel (mit Roswitha Hamadani). ORF Ă1, 19. Januar 1975.
⢠Inventur. O-Ton-HĂśrspiel (mit Roswitha Hamadani). ORF Ă1, 27. Februar 1977.
⢠Rechtssprechung oder Vorbereitung die Demokratie in Blut zu baden. HĂśrspiel. Regie: Axel Schanda, ORF Ă1, 16. November 1980.
⢠Vom Geben und vom Nehmen. HĂśrspiel. Regie: Peter Weihs, ORF Ă1, 11. März 1981.
⢠Vom Geben und vom Nehmen. HÜrspiel. Regie: Paul Demetz, RAI Sender Bozen, 19. Mai 1983; WH: RAI Sender Bozen, 14. Juli 1988 und 7. März 2002.
⢠StraĂenkriegszustand. KurzhĂśrspiel. SDR 2, 18. Juni 1981.
⢠Franz Jung â Blinder Passagier nach Petersburg. Feature. ORF Wien, 11. März 1983.
⢠Wer nicht schweigt, wird verbrannt. Dichter als Propheten. Alles ist hin. Es wäre doch gelacht. Feature in drei Teilen. ORF Ă1, 14. bis 16. September 1983.
⢠Illmitz â Porträt eines Ortes. Feature., ORF Burgenland, Radio Pannonien, 15. Dezember 1983.
⢠Auf der Suche nach den verlorenen Sekunden. Feature. Regie: Alfred Treiber, ORF Ă1, HĂśrbilder, 11. Juni 1983; WH: ORF ĂR/Wien, 16. August 1983; Teil-WH: ORF Ă3, KopfhĂśrer, 11. März 1984.
⢠Lebenslänglich Wichtelgasse. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 6. September 1982; WH: ORF Ă1, 29. Januar 1983 und ORF Wien, 4. August 1984.
⢠Fritz von Herzmanovsky-Orlando â Korrektur eines Dichterbildes. Wo liegt die Tarockei?. Fritz von Herzmanovsky-Orlando und Alfred Kubin. Original und Bearbeitung. Kauz oder Menschenverächter. Feature in vier Teilen. ORF Ă1, 26. bis 29. November 1984.
⢠Beim Branntweiner. Feature, ORF Wien, Donauwelle, 2. Juni 1984; WH: ORF Ă1, HĂśrbilder, 7. Juli 1984.
⢠Von drei Millionen Drei. Funk-Erzählung nach Leonhard Frank. ORF Ă1, 19. Februar 1984.
⢠Wie neu â Stadterneuerung. Feature, ORF Wien, Donauwelle, 21. September 1985.
⢠TotemtĂźrme & Tabu â FlaktĂźrme in Wien. Feature (mit Wolfram Beyer). ORF Wien, Donauwelle, 13. April 1985.
⢠Erleben Sie einen herrlichen Tag mit Werbeverkaufsveranstaltung. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 23. Februar 1985.
⢠Shopping City Ost. Feature, ORF Burgenland, 4. Februar 1986; WH: ORF Ă3, HĂśrbilder, 15. März 1987.
⢠Peter Schleicher â Ein Unangepasster. Feature, ORF Ă3, KopfhĂśrer, 21. September 1986.
⢠Die bunte Donau Feature. ORF Wien, Donauwelle, 24. April 1986; WH: 20. August 1988.
⢠Investitionen oder SchluĂmachen zu dritt. HĂśrspiel. Regie: Fritz Zecha, ORF Ă1, 7. März 1986.
⢠Franz Jung â Blinder Passagier nach Petersburg. Feature. ORF Ă3, Musikbox, 15. Januar 1986.
⢠Das Wasser, mit dem die Wiener gewaschen sind. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 11. Januar 1986.
⢠100 Prozent reduziert. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 9. Februar 1985; WH: ORF Ă3, KopfhĂśrer, 16. Februar 1986.
⢠Vereinsmeier. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 15. Februar 1986; WH: 4. November 1992; ORF Ă3, KopfhĂśrer, 7. Februar 1988 und 6. Januar 1991.
⢠Hausen â Wohnen â Residieren.Feature. ORF Wien, 22. August 1987; WH: 17. September 1989.
⢠Grand Prix. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 21. Februar 1987; WH: ORF Ă3, HĂśrbilder, 11. September 1988.
⢠Von Ardistan nach Dschinnistan â Die Karl-May-Tagung in Wien. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 23. Januar 1988.
⢠Hermann Hakel â Die Wahrheit will niemand wissen. Feature. ORF Ă1, Tonspuren, 17. Januar 1988.
⢠Domizil Wohnwagen. Feature, ORF Wien, Donauwelle, 10. September 1988; WH: ORF Ă3, HĂśrbilder, 12. März 1989.
⢠Meine junge Alte oder Er kÜnnte mein Sohn sein. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 16. April 1988; WH: 20. Januar 1991.
⢠Anselm GlĂźck â Ich muĂ immer daran denken. Feature. ORF Ă1, Tonspuren, 21. Mai 1989.
⢠H. C. Artmann â Die Sonne ist ein grĂźnes Ei. Feature. ORF Ă1, Tonspuren, 4. Mai 1989; WH: 8. Juni 1991; 6. August 1997; 7. August 1997; 8. Dezember 2000.
⢠Alois Vogel â Von Durchbruch zu Durchbruch. Feature. ORF Ă1, Tonspuren, 18. März 1990; WH: 19. August 1990.
⢠StraĂen des vergänglichen Ruhms. Musiker. Dichter (Wien um 1900). Dichter (Aufklärer und Biedermeier). Feature in drei Teilen. ORF Wien, Donauwelle, 3. Mai, 6. Mai, 8. Juli 1990.
⢠An Kindes-Statt: Adoption. Die leiblichen Eltern. Das Anstatt-Kind. Die Stellvertreter-Eltern. Feature in drei Teilen. ORF Ă1, Radiokolleg, 21. bis 23. Mai 1990.
⢠Der MĂźll. Biographie eines Problemkindes. Ein Anfall und eine Abfuhr. Feature in zwei Teilen. ORF Ă1, HĂśrbilder, 4. und 13. April 1991.
⢠Lakis & Achwach â griechisch-tĂźrkische Freundschaft in Musik. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 5. Mai 1991.
⢠Richard Weihs â Drunter & drĂźber. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 17. November 1991.
⢠Der Brunnenmarkt. Feature. ORF Wien, Donauwelle, 24. April 1992.
⢠Die Bronnens â zwei Väter, eine Tochter und drei Schriftstellergenerationen. Feature. ORF Ă1, Tonspuren, 16. Februar 1992.
⢠Wolf Vostell im Gespräch mit Manfred Chobot. ORF Ă1, Im Gespräch, 9. Dezember 1993.
⢠Ziegelschupfen oder die genĂźssliche MĂźhe der Bewegung. Funkmonolog. ORF Ă1, 3. Januar 1993.
⢠Josef Haninger, Biobauer â Nicht was wollen, sondern was machen. Feature. ORF Ă1, Menschenbilder, 3. Dezember 1995; WH: 4. Dezember 1995; ORF Ă3, Gedanken, 14. März 1996.
⢠Zigeunerleben oder Welche Farbe hat deine Seele? â Roma in Wien. Feature. ORF Ă1, HĂśrbilder, 15. März 1997.
⢠Duell auf der BrĂźcke. HĂśrspiel. Regie: Herwig SeebĂśck, ORF Ă1, 14. Dezember 1980; WH: ORF Ă2, 2. November 1997.
⢠In 116 Tagen um die Welt. Feature in zwei Teilen. ORF Ă1, Ambiente. 9. und 16. Dezember 2018.
Tonträger
⢠i wßß net alaane sei. Kassette mit Liedern und Textbuch. Musik: Reinhard Liebe, Johannes Jakob (Miglinci), Heli Punzenberger. Internationales Dialektinstitut (IDI) IDI Ton 11, Wien 1983.
⢠entschuidigns. Dialektgedichte. Musik: Marwan Abado. CD. Extraplatte, Wien 2003.
⢠Das Hortschie-Tier und die Lurex-Frau. Hyper-Texte. CD. Sprecher: Wolfram Berger; Musik: Peter Schrammel, Klavier und E-Piano. edition lex liszt12, Oberwart 2024. ISBN 978-3-99016-256-9.
Weblinks
⢠Literatur von und ßber Manfred Chobot im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Manfred Chobot im Literaturarchiv der Ăsterreichischen Nationalbibliothek
⢠Archivaufnahmen mit Manfred Chobot im Onlinearchiv der Ăsterreichischen Mediathek (Literaturlesungen, Radiosendungen)
⢠Website von Manfred Chobot
⢠Manfred Chobot bei Literaturport.de
Einzelnachweise
cite-note-0-11. â Literaturhaus Wien: Manfred Chobot: Kurzbiografie. Abgerufen am 15. Juli 2023.
cite-note-3-33. â Presse-Service: Archivmeldung: Auszeichnungen fĂźr Schriftsteller Manfred Chobot und Germanistin Klaralinda Ma-Kircher. In: Stadt Wien. 18. September 2019, abgerufen am 21. September 2024.
cite-note-44. â Astma. In: Ăsterreichische Nationalbibliothek. Abgerufen am 15. Juli 2023.
cite-note-2-55. â 70. Geburtstag von Manfred Chobot. In: Kunst und Literatur. 11. April 2017, abgerufen am 15. Juli 2023.
cite-note-66. â https://www.onb.ac.at/sammlungen/literaturarchiv/bestaende/personen/chobot-manfred-geb-1947
cite-note-77. â https://www.ceskatelevize.cz/porady/10318557365-evropa-jedna-basen/311295350190016/